Vorsicht giftig für Hunde! Teil II – Lebensmittel

Im zweiten Teil unserer kleinen „Gift-Serie“ geht es um die Lebensmittel, die unseren Vierbeinern schaden können.

Gefährliche Lebensmittel für Hunde

Egal, was Euer Hund erwischt hat: Es kommt natürlich immer auf die Menge an und auch darauf, wie groß und/oder gesund der Hund ist. Zu den Symptomen einer Vergiftung gehören bei allen genannten Lebensmitteln Erbrechen und Durchfall. Und auch für den zweiten Teil von „Vorsicht giftig!“ gilt: Unsere Liste nennt nur eine Auswahl. Sie erhebt nicht den Anspruch, vollständig zu sein.

Schokolade

Je höher der Kakao-Anteil der Schokolade, desto höher auch die Konzentration des für Hunde gefährlichen Stoffs Theobromin. Es ist für Vierbeiner schwerer verdaulich als für uns Menschen und wird auch schlechter abgebaut.

Es verursacht Atembeschwerden, Fieber, Krämpfe oder Bewusstseins- und Herzrhythmusstörungen.

Weintrauben (Rosinen)

Durch die in Trauben enthaltene Oxalsäure erhöhen sich die Kalziumwerte im Blut dramatisch und dadurch auch die Nierenwerte.

Es kommt zu Magenkrämpfen, Lethargie und im schlimmsten Fall zu Nierenversagen.

Obstkerne/Steinobst

Ob Pflaumen, Aprikosen oder Kirschen – Obstkerne enthalten Cyanid, das im Körper in Blausäure umgewandelt wird. Das stört die Zellatmung. Sterben Zellen aufgrund von Sauerstoffmangel ab, droht im Notfall eine „innere Erstickung“.

Der Hund leidet unter Atemnot, Fieber, Krämpfen und übermäßigem Speicheln.

Avocado

Das in der Avocado enthaltene Persin schädigt den Herzmuskel von Hunden – und kann sogar tödlich sein.

Die Symptome sind Herzrasen, Atemnot, Wasserbauch oder Husten.

Knoblauch, Bärlauch, Zwiebel und Co.

Die Schwefelverbindungen in Zwiebel- und Lauchgewächsen greifen die roten Blutkörperchen an, was bis zur Blutarmut führen kann.

Außerdem kommt es bei ihnen (egal ob roh oder gekocht) vor, dass Hunde nicht mehr fressen und/oder trinken, blasse Schleimhäute bekommen oder Blut im Urin haben.

Kartoffeln, Auberginen, Tomaten

Solanin ist der Problembestandteil dieser so genannten Nachtschattengewächse. Besonders gefährlich sind keimende Kartoffeln, grüne Stellen an Tomaten oder deren Schale. Kartoffeln sollte man deshalb nur gekocht und ohne Schale füttern.

Sonst könnten sie zu Schleimhautreizungen führen oder sogar die Gehirnfunktionen stören.

Rohes Schweinefleisch

Davon haben die meisten Hundebesitzer schon mal gehört: Denn das Aujeszky-Virus, das durch ungekochtes Schweinefleisch übertragen werden kann, ist nicht heilbar und führt entsprechend zum Tod.

Zu den weiteren Symptomen der „Pseudowut“ gehören: Fieber, Koordinationsprobleme, starker Juckreiz, Wesensveränderungen und Tobsuchtsanfälle sowie Bewusstlosigkeit.

Noch ein Wort zu Knochen

Das klassische Bild vom Hund mit dem Knochen im Maul ist trügerisch. Denn gerade gekochte, aber auch gebratene oder gegrillte Knochen (besonders von Geflügel) zersplittern leicht, was zu schweren Verletzungen in Mund, Speiseröhre und Magen-Darm-Trakt führen kann. Zu viele Knochen (schließlich sind rohe Rindermarkknochen, Kalbsknochen oder Lammrippen weniger gefährlich und bei unseren Hunden tatsächlich eine hoch angesehene Delikatesse) können zu Verstopfungen – dem so genannten Knochenkot – führen und schlimmstenfalls zu einem tödlichen Darmverschluss.

Am besten behaltet Ihr Eure Fellnasen einfach gut im Auge: Vor allem, falls der Pelzträger zu diebischen Aktionen in der Küche neigt oder draußen unangeleint im Park unterwegs ist!

Interessiert an giftigen Pflanzen? Lest auch Teil I: Vorsicht – giftige Pflanzen für Hunde.

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Hundelehrerin Pia Manger-Gallner

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