Die Wahrnehmung von Hunden: Teil 2

Das Sinnes-Spezialgebiet unserer Hunde ist das Riechen. Aber auch ihre Ohren haben uns in bestimmten Gebieten einiges voraus. Ein etwas genauerer Blick auf die Geruchs- und Geräusch-Wahrnehmung der Vierbeiner kann uns helfen, sie noch besser zu verstehen.

Das Hundeohr

Kein Hundebesitzer wird in Frage stellen, dass Hunde bestimmte Situationen viel besser „er-hören“ als wir. Da wird z. B. schon das Köpflein im Hundebett gehoben, wenn Frauchen nur die Autotür im Hof zumacht, oder der Vierbeiner steht längst wedelnd am Wohnungseingang, wenn Herrchen noch im Treppenhaus unterwegs ist.

Dass Hunde gut hören, hängt mit ihren genetischen Wurzeln als Jäger zusammen. Und so beeindruckt uns ihr Gehör auch gerade auf Spaziergängen in der Natur: Hunde hören das leiseste Fiepen von kleinen Nagern oder auch die hochfrequenten Töne, die Fledermäuse von sich geben – und die fürs Menschenohr gar nicht wahrzunehmen sind. So kommen wir auch dem Geheimnis der Hundeohren ein bisschen näher. Denn: Unsere Vierbeiner nehmen, anders als wir, besonders die sehr hohen und die sehr tiefen Schallwellen (also im Minus-Frequenzbereich) bzw. deren Schwingungen pro Sekunde wahr. Der Bereich, in dem wir erwachsenen Menschen gut hören liegt bei ca. 20.000. Der Frequenzbereich von Hunden kann bei bis zu 65.000 liegen.

Das Hundeohr ist dem unseren aber auch in seiner Anatomie überlegen: 17 Muskeln sorgen bei den Fellträgern dafür, dass sie ihre Ohren – und zwar besonders die spitzigen – aufstellen und wie Satellitenschüsseln in die gewünschte Richtung drehen können. Ja, sie können sogar das eine nach vorn und das andere nach hinten ausrichten.

Interessant ist auch, dass sie selektiv hören. Das heißt: Hunde können z. B. bei laufendem Fernseher selig tief schlummern – bis jemand die Kühlschranktür öffnet! Dieses Geräusch haben sie nämlich als „Futter-relevant“ abgespeichert und bringen uns nicht selten damit zum Schmunzeln. Richtig? Im Umkehrschluss müssen wir aber auch davon ausgehen, dass sie Unwichtiges tatsächlich ausblenden … Für den Rückruf auf einem besonders spannenden Waldspaziergang können wir deshalb nur empfehlen, es lieber mit einer höheren als mit einer lauteren Stimme zu versuchen 😉

Die Hundenase

Dass Hunde einen extrem guten Riecher haben, wissen wir natürlich auch alle. Nicht umsonst erschnüffeln sie als „Arbeitshunde“ Trüffel, Sprengstoff oder Drogen ebenso wie Lawinen- und Katastrophenopfer oder gefährliche Blutzuckerschwankungen bei Diabetikern. Der Grund dafür ist, dass sie über rund 220 Millionen Riechzellen verfügen. Wir Menschen haben im Gegensatz dazu nur ca. 5 Millionen.

Und auch die Nase des Hundes hat erstaunliche anatomische Besonderheiten: Sie kann nämlich rechtes und linkes Nasenloch unterscheiden. Und sie kann bis zu 300 Mal pro Minute stoßweise ein- und ausatmen, um möglichst viele Duftmoleküle im „Riechkolben“ durcheinanderzuwirbeln. Wusstet Ihr außerdem, dass Hunde durch ihr Nasenloch ein, aber durch die seitlichen Schlitze in der Nase ausatmen? Sonst würden sie nämlich beim Ausatmen weitere interessante Duftmoleküle wegpusten …

Wir sollten wohl tatsächlich davon ausgehen, dass Riechen unsere Hunde glücklich und zufrieden macht. Es ist ihr ausgeprägtester Sinn und ihre Nase zu benutzen, ist ein elementarer Lebensinhalt für sie. Lassen wir sie also schnüffeln, suchen und mit der Nase arbeiten – die Möglichkeiten, sie damit gut auszulasten, sind schier unbegrenzt: ob Futtersuche, Schleppfährte oder Mantrailing. Wir können Euch versprechen, dass Eure Lieblinge dabei einen Riesen-Spaß haben werden.

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Hundelehrerin Pia Manger-Gallner

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