Alles Wissenswerte über den EU-Heimtierausweis

Jeder Hund ist eine eigene Persönlichkeit. Mit dem blauen EU-Heimtierausweis bekommt er auch eine eigene Identität. Was Ihr zu diesem Thema wissen müsst, haben wir für Euch zusammengefasst.

Was ist der Unterschied zwischen dem gelben Impfpass und dem blauen Heimtierausweis?

Der gelbe Impfpass ist ein Nachweis über die Impfungen, die ein Hund/ein Welpe bekommen hat. Im blauen EU-Heimtierausweis (Pet Passport) werden zwar auch Impfungen oder die Parasiten-Prophylaxe vom Tierarzt eingetragen, vor allem aber dient er dazu, die Identität eines Hundes überprüfen zu können: Zum blauen Ausweis gehört nämlich ein Mikrochip mit einer individualisierten Nummer, die entsprechend im Ausweis eingetragen wird. 

Wann, wie und wo bekommt man den EU-Heimtierausweis?

Wer einen Welpen zu sich holt, bekommt den Ausweis unter Umständen schon vom Züchter, der die kleine Fellnase dann bereits von einem Tierarzt hat impfen und chipen lassen. Hat ein Züchter nur die erste Impfung (also ohne Chip) veranlasst, erhält der Welpe den gelben Impfausweis. 

Das heißt: Nur ein Tierarzt kann den blauen EU-Heimtierausweis ausstellen. Dafür muss das Tier gechipt und gegen Tollwut geimpft werden. Diese zweiteilige Tollwutimpfung ist für Welpen in der 12. und 16. Lebenswoche vorgesehen. Meistens geschieht das also, wenn Welpen in ihren neuen Familien angekommen sind und bei ihrem zukünftigen Tierarzt vorgestellt werden. 

Wer braucht den EU-Heimtierausweis und warum?

Ihr braucht diesen blauen Ausweis, wenn Ihr mit Eurem Tier verreisen, also ins Ausland fahren wollt. Dabei geht es vor allen Dingen, um die Tollwutimpfung, die für Auslandsreisen zwingend vorgeschrieben ist – aber eben auch darum, dass Euer Hund eine eindeutige und nachweisbare Identität hat. Neben der Mikrochipnummer werden deshalb auch sein Name, sein Geburtsdatum und die Daten seines Besitzers sowie natürlich ein Praxisstempel von dem Tierarzt, der den Ausweis ausstellt, aufgenommen.

Außerdem vielleicht noch interessant:

Ist der EU-Heimtierausweis nur für Hunde?

Nein. Der Ausweis wird auch für Katzen und Frettchen ausgestellt, wenn sie mit ihren Besitzern verreisen möchten.

Was passiert, wenn ein Hund den Besitzer wechselt?

Es gibt mehrere Felder, in die neue Besitzer nach einem Wechsel eingetragen werden können. 

Warum gibt es den Ausweis überhaupt?

Es gibt den blauen Ausweis schon sehr lange. Seriöse Züchter veranlassen die ersten Impfungen (8. Woche) und das Chipen, bevor der Welpe abgegeben wird, so dass die neuen Besitzer bereits vom Züchter einen blauen Ausweis erhalten – allerdings noch ohne Tollwutimpfung.

Seit dem 29. Dezember 2014 gelten in Verbindung mit dem Ausweis allerdings neue Reisebestimmungen. So wollte und will man vor allem den illegalen Tierhandel verhindern oder wenigstens eindämmen. Für Tierkäufer und -halter bedeutet der Ausweis entsprechend mehr Sicherheit.

Wenn Ihr an einem Hund aus dem Ausland interessiert seid, ist der EU-Heimtierausweis eine wichtige Voraussetzung. Um mit dem Ausweis einreisen zu können, muss ein Welpe mindestens 16 Wochen alt sein und eine gültige Tollwutimpfung (also beide Impfungen) haben. 

Ist der Ausweis fälschungssicher?

Die Seite mit den Informationen zur Kennzeichnung des Tiers (Mikrochipnummer etc.) wird laminiert, um zu verhindern, dass die essentiellen Daten überschrieben werden können.

Was ist mit Hunden aus einem Tierheim oder einer Privatabgabe?

Hat ein Hund aus einer Pflegestation oder ein Tier, das von jemand anderem übernommen wird, noch keinen EU-Heimtierausweis, könnt Ihr selbstverständlich einen EU-Ausweis beim Tierarzt beantragen. Dafür gilt dann wie oben: Das Tier muss gechipt und gegen Tollwut geimpft sein – oder werden. Ist das Geburtsdatum unbekannt, wird in der Regel der 1. Januar des Jahres angegeben, in dem das Tier vermutlich geboren ist.

Gibt es noch weitere Auflagen, wenn man ins Ausland reisen möchte?

Mit dem EU-Heimtierausweis dürft Ihr zusammen mit Eurem Tier in andere Länder einreisen. Wichtig ist eine gültige Tollwutimpfung (sie muss alle drei Jahre erneuert werden). Trotzdem können wir nur empfehlen, Euch vor Reiseantritt über mögliche weitere Einreisebestimmungen (z. B. nach England) zu informieren. Damit im Urlaubsland keine bösen Überraschungen, sondern gemeinsame schöne Erlebnisse auf Euch warten.

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Hundelehrerin Pia Manger-Gallner

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