Mit dem Hund an Strand und See

Für unsere Hunde gibt es im Sommer natürlich nichts Schöneres als am Wasser zu sein – geht uns ja ähnlich. Aber genau deshalb sollten wir Hundebesitzer auch dafür Sorge tragen, dass andere Sonnenanbeter oder Wasserliebhaber nicht gestört werden, und alle Freizeithungrigen (inkl. Hund) sich rundum wohl fühlen.

Für ein angenehmes Miteinander

Es geht durchaus darum, mit Hund nicht unangenehm aufzufallen, damit Hunde willkommen sind – und es auch bleiben. Es versteht sich also von selbst, immer ein Auge darauf zu haben, wo die Hundeschnauze gerade steckt. Und auch darauf, dass es zum Beispiel nicht zu unschönen Begegnungen mit Kindern kommt, die vielleicht keine Hundeerfahrung haben. Neben einem funktionierenden Rückruf und einem klaren Abbruchsignal sollte die Fellnase deshalb auch wissen, dass fremde Strandlaken oder Picknickkörbe total tabu sind.

Es geht auch darum, Regeln einzuhalten: Wie zum Beispiel ein generelles Hundeverbot oder eine Leinenpflicht, die an vielen Gewässern (aber manchmal auch nur für die Sommer- und Ferienmonate) gelten. Wo auch immer Ihr also gern Hundezeit verbringen möchtet, informiert Euch einfach vorab darüber, wo ein Aufenthalt oder auch Baden mit Hund erlaubt sind. Oft gibt es ausgewiesene Hundestrände für entspannte und sorgenfreie Stunden mit Vierbeiner. Und vielleicht drücken Kontrolleure ja auch ein Auge zu, wenn Ihr die frühen Morgenstunden oder den späten Abend für ausgedehntere Strand- und Uferspaziergänge oder wilde Wasserspiele nutzt. Einen sommerlichen Sonnenaufgang am Strand mit der Schnüffelnase zu erleben, gehört für uns Hunde-Lehrer definitiv zu den Exklusiv-Urlaubs-Abenteuern. Gerade weil man das ohne Hund wahrscheinlich eher nicht in Betracht ziehen würde …

Sonne, Sand und Wasser

Habt Ihr Euren Lieblingsfreizeitplatz einmal gefunden, gelten für den Vier- und Zweibeiner ähnliche Bedürfnisse: Schatten, Durst und Müssen müssen. Ein Sonnenschirm (oder gar ein Sonnenhut) für den Hund sind gar nicht so lächerlich, wie sie im ersten Moment klingen. Denn auch Hunde können einen Sonnenstich oder einen Hitzschlag bekommen. Und ein bisschen Sonnencreme (unparfümiert mit hohem Lichtschutzfaktor) aufs empfindliche Hundenäschen oder andere wenig behaarte und helle Stellen (zum Beispiel Ohreninnenseiten oder Bauch) ist keine so schlechte Idee.

Gerade am Strand könnten übrigens feuchte Handtücher für Abkühlung sorgen oder ein tiefes Sandloch – Hundchen hilft bestimmt gerne beim Buddeln!

Weil wir von Meer- oder trübem Teichwasser abraten würden, sollte es selbstverständlich sein, frisches Wasser (und vielleicht ein paar Leckerlis) für den Hund dabei zu haben. Ebenso wie Hundebeutel, um das große Geschäft entsorgen zu können. Vielleicht habt Ihr die Chance im Vorfeld herauszufinden, wo sich Abfalleimer befinden – damit Ihr Euer „doggy bag“ nicht stundenlang herumtragen oder in der Hitze aufbewahren müsst.

Hat der Vierbeiner ein ausgiebiges Bad im Meerwasser genommen oder sich vergnügt im Sand gewälzt, empfiehlt sich, bevor es wieder zurück in die Ferienwohnung oder ins Auto geht, eine kleine Süßwasserbehandlung, um Salz und Sandkörner aus dem Fell (und aus den Ohren) zu spülen – zur Not wird der Urlaubshund gründlich abgerubbelt und/oder gebürstet.

Hundegesundheit schützen

Ein Tag am Meer kann sehr ermüdend sein. Achtet darauf, dass ganz junge, ältere oder kranke Hunde sich nicht überanstrengen.

Sollte Euch die Reise in den Süden oder ins osteuropäische Ausland führen, denkt bitte auch an eine entsprechende Floh-, Mücken- und Zeckenprophylaxe. Denn die Krankheiten, die durch sie übertragen werden, sind weitaus verheerender als ein wirksames Präparat gegen die fiesen Schmarotzer. Sprecht bitte vor Reiseantritt mit Eurem Tierarzt darüber, welche Möglichkeiten es gibt, und was die optimale Lösung für Euch ist.

Besonders die Pfoten unserer Vierbeiner sind sehr empfindlich. Sonne und Hitze, Salzwasser und Sand greifen sie leicht an. Und weil neben spitzen Steinen, Muscheln oder Seeigeln, manchmal auch Müll und vielleicht sogar Scherben am Strand liegen, habt bitte auch ein Auge auf mögliche Verletzungs- oder gar Vergiftungsrisiken. Eine kleine Reiseapotheke zum Beispiel für die Wundversorgung sollte deshalb auf jeden Fall mit ins Gepäck.

Wir wünschen Euch allen noch eine tierisch schöne Ferienzeit!

Und falls Ihr für die Zukunft an einem anständigen Strandverhalten arbeiten wolltet, können wir Euch Pias Workshop Sommer-Spezial: No-Go Picknickdecke nur empfehlen.

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Hundelehrerin Pia Manger-Gallner

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Ich lege Wert darauf, jeden meiner Kunden individuell zu beraten. Deshalb ist mir unser persönlicher Kontakt besonders wichtig. Für Euch heißt das: Ich bin immer gerne für Euch da – egal ob es um eine Erstberatung, eine Kursanmeldung oder andere Fragen geht, meldet Euch einfach telefonisch oder per Mail bei mir:

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